| SPANISCHE HUNDE IN NOT! |
Seit einigen
Jahren schon wussten wir, dass in vielen Ländern der Tierschutz nicht mal auf dem Papier
besteht, so zB in Griechenland (zB Kreta) und in der Türkei. Das aber die Spanier pro
Jahr allein 20'000 Jagdwindhunde (Podenco Ibicenco) und Rennwindhunde (Galgos und
importierte Grey aus Irland) auf bestialische Art umbringen, hat mich dann aber noch mehr
entsetzt. Dieses Land, dass in den letzten 20 Jahren einen gewaltigen Schritt in die
Moderne tat, hat sich gleichzeitig 1000 Jahre zurück bewegt. Die Windhunde, die nicht
mehr für Rennen gebraucht werden, bekommen nicht mal den Gnadenschuss und sie werden auch
nicht eingeschläfert. Die 12.- Franken will sich der Hundehalter nämlich sparen. Dafür
werden dann Metallpflöcke in die Schnauze der Hunde geklemmt, damit sie vor Schmerzen
jaulend langsam verhungern oder sie werden mit Drahtschlingen an den nächsten Baum
gehängt, wo sie dann jämmerlich krepieren. Ich musste mich fast übergeben, als ich die
abscheulichen Bilder sah! |
Bei unserem letzten Urlaub in Spanien (meine Ehemann kommt aus Barcelona)
haben wir uns eigenhändig davon überzeut, dass diese Fotos leider kein
Einzelfall sind und dass sich die Tierschützer in Spanien tagtäglich mit ähnlichen
Szenen konfrontiert sehen. Tierschützerinnen in Lanzarote erzählten uns von lebendig
angezündeten Hunden, auf Spiesse gesteckte Katzen und von absichtlich angefahrenen
Tieren. Die dort aufgegriffenen Hunde werden nun in einem von Engländern und Deutschen
geführten Tierheim kastriert und dann in Rudeln bis zu 40 Hunden gehalten. Wir haben ein
Heim besucht und dort durch erlittene Misshandlungen immer noch scheue, aber sehr
gesunde Hunde mit glänzendem Fell angetroffen. Leider konnte das gepflegte Fell dann aber
doch die vielen Narben an den Hundekörpern nicht verdecken! |
Nun kommt auch noch das neue Gesetz in Spanien, das den
Hundehaltern den Leinenzwang auferlegt (nicht nur in der Stadt!), weil es einige Attacken
von Kampfhunden auf Menschen gab (Die Hundebesitzer haben aber ihre Hunde zum Kampf
abgerichtet und es werden auch noch viele Hundekämpfe mit riesigen Wettsummen
abgehalten!). Das alles macht es den verantwortungsvollen Hundehaltern noch schwerer, in
einem so hundefeindlichen Land zu leben. Sie können ihren Vierbeiner in Spanien weder in
die öffentlichen Verkehrsmittel mitnehmen, noch in ein Taxi. Im Zug haben Hunde, die
nicht mehr in eine Tasche passen schon gar nichts verloren! So wird das Aussetzen der
Haustiere während der Ferienzeit noch massiv begünstigt. Wir haben nun angefangen, an
alle Spanischen Zeitungen Leserbriefe zu senden um unser Entsetzen zu bekunden. Ebenso
haben wir die jeweiligen Stadtbehörden um Beistand bzw. um die Befolgung des
Tierschutzgesetzes aufgerufen. Mit freundlichen Grüssen Swatek/Garcia / Tel: +41(0)76-389 0 379 / |
