| Briard - Berger de Brie |
| Herkunft Frankreich
Erscheinungsbild |
| Herkunft: Sein Ursprung, wie bei allen Hirtenhunden, geht weit zurück. So sollen einige Exemplare bereits am Königshof von Karl dem Grossen (768-814) gezüchtet worden sein. Nachweislich wurde in der 1918 zerstörten Kirche von Montdidier ein Schild aus dem Jahre 1371 aufbewahrt, das eine Kampfszene zeigt, wo ein Briard ähnlicher Hund die Oberhand gewann gegen den Mörder seines Herrn. Konkret beschrieben wurde der Briard erstmals 1809 vom Abt Rozier. Im Jahr 1863 tauchte der Briard erstmals auf einer Hundeausstellung in Paris auf, 1897 wurde ein erster Standard vom Club für Hirtenhunde erstellt. Nach und nach verschwand der Schlag mit dem wolligen Haar, und das Ziegenhaar gewann die Oberhand. 1909 gründeten einige Briard Freunde den "Club des Amis du Briard" und der Standard wurde überarbeitet. Aus dem Rassestandard Haar: Sein Haar ist leicht gewellt, lang und trocken (Ziegenhaar) mit leichter Unterwolle. Unerwünscht ist weiches und wolliges Haar. Farbe: Den Briard gibt es in drei Farben: fauve (weizenfarben), schwarz und selten grau, wobei es bei den grauen schwarz-geborene gibt, die grau werden und grau-geborene (blau). Zweifarbigkeit ist nicht zu verwechseln mit einer leicht helleren Tönung der Extremitäten, die nichts anderes als eine beginnende Depigmentierung ist. Diese leicht hellere Farbe muss im gleichen Bereich der fauven Farbskala bleiben (dunkles Fauve über hellem Fauve, dunkles Schwarz über aufgehelltem Schwarz, dunkles Grau über hellerem Grau etc.). Die fauve Farbe muss warm und einheitlich sein, weder zu hell noch ausgewaschen; Ohren, Schnauze und Rute sind meist dunkel abgesetzt.
Kopf: Der Kopf ist stark und lang, Der Stop ist gut markiert. Er hat einen Schnauz und Kinnbart. Der Nasenspiegel ist immer schwarz mit weit geöffneten Nasenlöchern. Stirn: sehr leicht gerundet. Nasenrücken: geradlinig. Fang: Weder schmal, noch spitz. Augen: Die Augen sind waagerecht, gut geöffnet und von dunkler Farbe mit intelligentem und ruhigem Ausdruck. Sie werden von den Haaren leicht verschleiert. Ohren: Die Ohren sind hoch angesetzt und nicht anliegend. Nur noch in wenigen Europäischen Staaten werden die Ohren kupiert. Die Schweiz im Jahr # die Bestimmungen sogar derart geändert, dass absolut keine kupierten Hunde mehr importiert werden dürfen, selbst wenn es im Land, in dem der Hund geboren wurde, noch erlaubt ist. Hals: Der Hals ist muskulös und deutlich von der Schulter abgesetzt. Gebiss: Kräftige Zähne, perfektes Scherengebiss. Vorderläufe: Diese sind recht gut bemuskelt, knochenstark und gleichmässig gestellt. Hinterläufe: Wie die Vorderläufe. Sprungelenke nicht zu nah am Boden, gut gewinkelt und der Biegung des Beines folgend, so dass der Fuss unterhalb des Sprunggelenks sich in der Vertikalen befindet. Pfoten: Sind kräftig, rund (zwischen Katzen und Hasenpfoten) und Zehen geschlossen. Die Krallen sind schwarz und Sohle und Ballen sind hart. Afterkrallen: Doppelte Afterkrallen an den Hinterläufen. Selbst Tiere von sehr gutem Typ, die nur eine Afterkralle besitzen, können nicht prämiert werden. Die Zulassung zur Zucht wird ihnen nicht erteilt. Die doppelten Afterkrallen müssen beide mit Knochen und Krallen ausgestattet sein und ausserdem so nahe wie möglich am Boden angesetzt sein, um eine bessere Pfotenhaltung zu gewährleisten. Brust: Die Brust ist breit und tief, das Brustbein bis zum Ellbogen herabgesetzt. Rücken: Gerade, mit etwas abfallender rundlicher Kruppe. Kruppe: ein wenig geneigt mit leicht gerundeter Form.
Rute: Nicht kupiert; gut behaart mit schön wehender Fahne und soll am Ende einen Haken bilden; soll in ihrer Länge angelegt an den Hinterschenkel zumindest das Sprunggelenk erreichen. Grösse: Rüden: 62- 68 cm, Hündinnen: 56- 64 cm |