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Der Haushund

Der Haushund

Bei dem Haushund handelt es sich um ein Haustier, das von vielen Menschen als vollwertiges Familienmitglied behandelt wird. Der Haushund wird dem Wolf, der wilden Stammform, als Unterart zugeordnet. Die Domestizierung soll laut wissenschaftlichen Schätzungen bereits zwischen 15.000 und 100.000 vor der Zeit der Menschen geschehen sein. Im Grunde genommen kann gesagt werden, dass als Haushund vor allem die Haltungsform der Hunde gemeint ist, also alle betrifft, die als Haustier gehalten werden.

Die Anatomie der Haushunde

Die Anatomie der Haushunde ist bei allen Rassen ähnlich, wobei natürlich Größe und Gewicht variieren können. Jeder Hund wird zahnlos geboren und hat als erwachsener Hund in der Regel ein Gebiss, das aus 42 Zähnen besteht. Dabei gibt es drei Schneidezähne, einen Eck- oder Hackenzahn sowie vier vordere Backenzähne in jeder Hälfte des Ober- und Unterkiefers. Die Zahnstellung selbst unterscheidet sich bei den verschiedenen Hunderassen allerdings.
Die Fellfarbe der Tiere ist abhängig von den Genen und somit von Rasse zu Rasse sehr verschieden, was auch auf die Fellbeschaffenheit zutrifft. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Farbstoffe, welche im Hundefell vorkommen. Dazu gehören das schwarze Eumelanin und das rote Phäomelanin. Alle Fellfarben entstehen nun durch die verschiedenen Verteilungen dieser Farben.

Die Nutzung der Haushunde

Es gibt verschiedene Nutzungsmöglichkeiten der Haushunde. So gibt es zum Beispiel die Gebrauchshunde, welche ihre Besitzer bei der Arbeit unterstützen und auch gerne als sogenannte „Berufshunde“ betitelt werden. Dazu gehören unter anderem die Polizeihunde oder die Hunde der Spurensuche, wobei gerne Schäferhunde, Beagle und andere intelligente Hunderassen ausgewählt werden. Des Weiteren gibt es Jagdhunde, die als Begleitung bei der Jagd eingesetzt werden. Außerdem gibt es Hirtenhunde, welche zur Bewachung von Haus und Hof sowie den Tierherden ihren Einsatz fanden bzw. auch heute noch vereinzelt finden. Wachhunde sollen Gebäude oder Vieh bewachen, wobei diese heute immer mehr an Bedeutung verlieren. Hier kamen in den Städten vor allem kleine Hunde, wie zum Beispiel der Spitz, zum Einsatz. Auf dem Land hingegen wurden auch die größeren Hunde genutzt. Vor allem in der Freizeitgestaltung findet der Haushund von heute seinen Einsatz und begleitet seinen Menschen überall mit hin.

Die Zucht der Tiere

Mit den Jahren haben sich viele verschiedene Hunderassen herausgebildet. Das hat dazu geführt, dass die Spannweite der Körpergrößen bei Haushunden so groß ist, wie bei keinem anderen Landwirbeltier und der Mensch die Rassen nach seinem Nutzen entsprechend verwendet hat. Eingeteilt werden die unterschiedlichen Rassen in Hirtenhunde, Hofhunde, Stallhunde, Gesellschaftshunde, Jagdhunde und Windhunde, wobei dies nach dem Verwendungszweck der Tiere geht. Leider geht die Zucht bei einigen Rassen soweit, dass die Tiere unter Kurzatmigkeit oder Augenproblemen sowie anderen Einschränkungen leiden. In diesen Fällen spricht man von einer Qualzucht. Zusätzlich kann es bei allen Rassehunden und Mischlingen immer mal wieder zu genetischen Defekten kommen, was noch mal durch die Einkreuzung des gleichen Genmaterials, wie zum Beispiel bei Zuchten auf Inseln, bestärkt wird.

Die Ernährung

Wie auch bei den Wölfen können sich sogar Haushunde an die ihnen angebotene Nahrung anpassen. So ernähren sich auch Wölfe nicht ausschließlich von Beutetieren, sondern fressen zusätzlich pflanzliche Nahrung. Hundehalter haben aufgrund des großen und vielfältigen Angebots eine große Auswahl, sollten jedoch darauf achten, den Tieren eine abwechslungsreiche und artgerechte Ernährung mit einer hohen Qualität zu ermöglichen und sich ihren individuellen Vorlieben anzupassen, damit die Tiere rundherum versorgt sind und ein gesundes Leben genießen können.

Bildquelle: © Natalia Fadosova – shutterstock.com


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