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Die Hundesteuer in der Schweiz

Die Hundesteuer in der Schweiz

Bei der Hundehaltung in der Schweiz gibt es unterschiedliche Kriterien zu beachten. So ist es zum Beispiel im Gesetz geregelt, dass jeder Hund ab einem Alter von drei Monaten einen Chip zur Registrierung des Tieres eingepflanzt bekommen muss. Auch die Hundesteuer ist ein wichtiges Thema und wird abhängig von den einzelnen Kantonen oder den unterschiedlichen Einwohnergemeinden in verschiedenen Höhen berechnet. Diese Steuer ist jährlich pro Hund zu zahlen. Welche Ausnahmen es gibt und wie hoch die Hundesteuer für Sie ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wer muss die Hundesteuer zahlen und wer nicht

Die Hundesteuer muss pauschal von allen Hundehaltern gezahlt werden. Wie hoch diese im einzelnen Fall ausfällt, ist jedoch Ortsabhängig und wird von den Städten selbst festgelegt. Sobald man sich einen Hund anschafft, muss dieser entweder ab einem bestimmten Alter oder sobald der Betroffene in eine Wohngemeinde zuziehen, bei der entsprechenden Stelle angemeldet werden. Sobald Hundehalter wieder wegziehen oder der geliebte Vierbeiner verstirbt, entfällt die Hundesteuer mit der Abmeldung des Tieres natürlich wieder. Handelt es sich um einen Blindenhund, um einen Rettungshunde oder andere „Berufshunde“, bekommen Halter in vielen Kantonen eine Steuererleichterung, jedoch keine komplette Steuerbefreiung zugesprochen.

Wie hoch ist die Hundesteuer?

Wie hoch die Hundesteuer ausfällt, ist sehr unterschiedlich, was im Land schon oft für Probleme gesorgt hat. So ist die komplette Berechnung der Steuer für die Haltung von einem oder mehreren Hunden für viele betroffene Personen nicht transparent genug. Während einige Orte „nur“ 50 Franken pro Jahr berechnen, gibt es ebenfalls Städte, die mit 165 Franken für die gleiche Hunderasse für Unmut sorgen. Ausserdem finden oft Erhöhungen der Steuer statt, ohne diese begründen zu können. Aus diesem Grund kam es sogar schon vor, dass Petitionen unterschrieben wurden, um dagegen anzugehen.

Möchte man nicht nur einen, sondern mehrere Hunde halten, so wird es richtig teuer. In vielen Orten der Schweiz wird eine Art Lenkungsabgabe berechnet. Das bedeutet, dass jeder weitere Hund doppelt oder sogar dreimal so viel kostet, wie das erste Tier. Das hat vor allem den Grund, dass die Anzahl der Hunde beschränkt werden soll.

Bei wieder anderen Ortschaften des Landes zählt die Rückenhöhe, was bedeutet, dass Hundehalter für Hunde ab einer Rückenhöhe von 40 Zentimeter 20 Franken oder mehr obendrauf zahlen müssen. Das hängt damit zusammen, dass die Tiere natürlich auch mehr Hundehaufen auf den Strassen sowie den Gehwegen hinterlassen.

Was genau der eigene Hund nun in Zukunft an Steuern kosten wird, können Betroffene Hundehalter im Internet leicht prüfen lassen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, bei den Städten direkt nachzufragen, was in Zukunft pro Jahr an Geldern auf einen zukommen wird.

Bildquelle: © Rohappy – shutterstock.com


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