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Zurück zum Ursprung – Zum Thema Deutscher Schäferhund

Zurück zum Ursprung – Zum Thema Deutscher Schäferhund

Zurück zum Ursprung

Der Weg zurück zum Ursprung wird für den DEUTSCHEN SCHÄFERHUND lang und beschwerlich, nur grundlegende Reformen können Abhilfe schaffen. Der Schäferhund wurde von der Schöpfung geschaffen, der Standard von den unfehlbaren Funktionären des Schäferhundeverein – Augsburg (SV), dem selbst ernannten weltweit ALLEIN anerkannten Verband für den Deutschen Schäferhund!

Das Zuchtziel darf nicht die Verstümmelung des Rückens und der Hinterhand sein, selbst dann nicht, wenn der SV vorgibt, durch den selbst verabschiedeten Standard gedeckt zu sein.
Fazit: Die Missachtung dieser Richtlinien hat den SV weltweit in Verruf gebracht, die neueste Kreation wäre der BERGABSCHÄFERHUND. Auch davon kann sich der SV nicht wegstehlen, hat er jahrelang diese Kümmerlinge in den SV-Zeitungen und auf Ausstellungen forciert. An dieser Fehlentwicklung waren die Gebrüder Martin als Grosszüchter wesentlich beteiligt. Der Hyänentyp wurde hochgejubelt und vom SV-Fussvolk als Kredo bedingungslos vertreten, nicht der Typ bestimmt die Rasse, der Preis wird durch die Wertigkeit des Züchters bestimmt.
Wie fürsorglich der SV das Sakrileg „Zuchtordnung“ verfolgt, beweist die Auflage eines Strafregisters für Vergehen von Züchtern, ausgewiesen in der SV-Zeitung 7-1997, Seite 503-504. Darin sind 34 Delikte ausgewiesen, Strafrahmen von DM 250.00 bis DM 1500.00!

In selbstherrlicher Vermessenheit und Überschätzung masst sich der SV die Exekutivgewalt einer öffentlichen Einrichtung wie Polizei oder Hoheitsverwaltung an! Bedenklich dabei ist die Tatsache, dass es in den oberen Etagen des SV niemals an Volljuristen mangelte. Siehe Urteil vom Landgericht München, Z1.7 0 4269/88. Die vom SV eingebrachte Klage gegen den IRJGV – Hans Fürst, wurde kostenpflichtig abgewiesen. Es wäre vom SV anständig gewesen, darüber auch weltweit seine Mitglieder über diese Schlappe unterrichtet zu haben! Zur Beweisführung bot der SV das GEISTIGE EIGENTUM seines Zuchtbuches an, der Richtersenat verglich es mit der Erstellung eines Telefonbuches, Nummer reiht sich an Nummer, damit war der Geist im SV amtlich klargestellt.
Die Gesamtzahl der Fehlentscheidungen führte zum Imageverlust des Deutschen Schäferhundes, und dies weltweit! Wenn Spitzenfunktionäre mit 50 bis 60 Hündinnen züchten, können nur mehr kommerzielle und keine ideellen Motive richtungsbindend wirken, siehe Zuchtfrequenz des Zwingers „von der Wienerau“ und „von Arminius“ – zusammen 569 Würfe! Der Absatz erfolgte weltweit!

Wie das wünschenswerte Zuchtziel nicht annähernd erreicht wurde, setzte der SV mit dem Exodus des „Weissen Schäferhundes“ einen gravierenden Trugschluss. Die Annahme, dass ein Zuchtverbot den WEISSEN zum Aussterben verurteilen würde, war der Fauxpas des Jahrhunderts der Kynologie. Im Gegenzug organisierten sich exkommunizierte Züchter zu Spezialvereinen in ganz Europa.
In Österreich bildete sich unter Führung von Regina Smeibidlo 1989 der behördlich eingetragene Verein für „Weisse Deutsche Schäferhunde“ – weitere Gründungen in Österreich folgten.
Diese Neugründungen fanden bei der Österr. Hundesport – Union den nationalen und damit auch bei der Europäischen Hundesport – Union den internationalen Anschluss. Die WEISSEN wurden in den Abrichtevereinen integriert und auf CACIB-Ausstellungen fand der Weisse Schäferhund volle Gleichberechtigung in Stock- und Langstockhaar. Auch der IRJGV in Pörndorf traf dieselbe Regelung für Deutschland.
Die Chronik besagt, der Gründer des SV-Augsburg trat sehr für den WEISSEN ein, Hektor v. Linksrhein stand in dessen Besitz. Nicht nur das, auch das umfassende Werk von Rittmeister v. Stephanitz war voll des Lobes. Von 1920 bis 1930 war die Blüte in Amerika durch den Film Rin-Tin-Tin, vergleichbar mit unserem Kommissar Rex. Hier begann es. Mit der Nachfrage stiegen auch die Preise. Anno 1947 erschien das Buch „Der komplette Deutsche Schäferhund“- Autor Milo Denlingen. Es musste so kommen, 1960 entbrannte ein Streit zwischen den Züchtern des landesüblichen Deutschen Schäfers und der Weissen Schäferhunde, der Neid machte aus Freunden Feinde, den Spielregeln der Stärke entsprechen, entschied sich der SV gegen den WEISSEN.

Trittbrettfahrer sind nicht nur in der Politik unterwegs, Pseudovereine traten auf den Plan, jeder empfahl sich als der „Beste“ für den Weissen Schäferhund. Eines hatten sie gemeinsam, die gute Nase für den Mammon, sprich Zuchtbuch. Der Begriff wurde der seriösen Kynologie entlehnt, allerdings gibt es nur Ablagen von Deck- und Wurfscheinen, ein jährlich gebundenes Zuchtbuch wurde noch nicht gesichtet! Der Nepp hielt Einzug, Horrorgebühren pro Ahnentafel von DM 150.00 / öS 1000.00 sind üblich. Sogar fertige Championhunde dürfen eine Zuchttauglichkeitsprüfung ablegen. Diese besteht aus einem Gerassel mit Kieselsteinen im Topf und sonstigen Spässen. Wie wichtig diese Disziplin ist, zeigt die abgenommene Gebühr von DM 100.00 / öS 700.00. So gesehen im März 1998 in Oberösterreich! An den Taten soll man sie erkennen.

Auch hier will IRJGV und ÖHU regulierend eingreifen, ein Bruchteil der genannten Summe würde auch genügen. Seit der Gründung 1954 begnügen wir uns damit, ohne Aufwand einen geordneten Geschäftsbetrieb zu führen. Unsere Mission, dem Weissen Schäferhund die volle Gleichstellung mit jeder anderen Hunderasse zu garantieren, wurde erfüllt.
Dem SV – Augsburg wünschen wir, das 3. Jahrtausend zum Wohle des schwarzen Schafes in der Schäferhundezucht zu nutzen.

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