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Schlittenhund

Schlittenhund

  • Grönlandhund
  • Alaskan Malamute
  • Siberian Husky
  • Samojede
  • Alaskan Husky
  • Europäischer Schlittenhund
  • Jakutischer Laika

Schlittenhunde

Die Geschichte der Schlittenhunde reicht Jahrhunderte zurück. Damals wurden die Zugtiere in schneereichen Gebieten eingesetzt, einerseits um das Jagdrevier zu erreichen, andererseits zum Transport von Hab und Gut der Nomaden sowie zum Hüten von Rentieren. Extreme Wetterverhältnisse und anstrengende Strecken machten aus den Schlittenhunden äußerst robuste, ausdauernde und willensstarke Tiere. Sie haben zudem unter allen modernen Hunderassen mit den größten Rudelinstinkt, da sie stets als Gemeinschaft gearbeitet haben.

Schlittenhunde heute

Heutzutage werden Schlittenhunde in entfernten Regionen nach wie vor in ihrer ursprünglichen Funktionsweise eingesetzt. Wo sie jedoch bereits von Maschinen und Fahrzeugen abgelöst wurden, hält man diese Hunderassen spezielle für sportliche Events wie Schlittenhunderennen. Die Alaska Schlittenhunde sind dafür sehr beliebt, beispielsweise haben der Siberian Husky und der Alaskan Malamute ihren Ursprung in den USA. Europäische Schlittenhunde sind dagegen meist etwas kleiner von der Statue her. Der Samojede gilt als russischer Schlittenhund. Der namentlich Europäische Schlittenhund sieht dagegen auf den ersten Blick überhaupt nicht nach schneetauglich aus. Er wurde eigens für Rennen gezüchtet und erinnert daher auch eher an einen Windhund. Dennoch steckt auch hier ein Husky drin und er hält tatsächlich Temperaturen bis zu -25 °C aus. Für einen echten Inuit ist dieser Schlittenhund vielleicht nicht zu gebrauchen, dennoch setzte sich die Zucht durch.

Schlittenhunde als Familienhunde

Auf Grund mangelnder Einsatzbereiche wurden die Schlittenhunde mehr und mehr zum Familienhund domestiziert. Ihr freundliches Wesen und die engen Bindungen, die sie pflegen, machen sie wahrlich zu treuen Seelen. Schlittenhunde aus Schweden wie der Jämthund, auch Elchhund genannt, sehen dem Wolf noch sehr ähnlich und werden oft mit Huskys verwechselt. Auch der Schwedische Lapphund bringt viel Fell mit, das jedoch meist komplett schwarz ist. Beide Rassen fühlen sich in der Familie wohl, sind allerdings recht bellfreudig Fremden gegenüber, was sie wiederum zu guten Wachhunden macht.

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