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Kaufberatung

Kaufberatung

Hundekauf ist Vertrauenssache Lassen Sie sich nicht täuschen … !


Tips zum Kauf eines Yorkshire Terriers
Was Sie wissen sollten bevor Sie einen Yorkie kaufen wollen

Wo informiere ich mich wer Yorkie züchtet?

Es gibt viele Informationsquellen: Die beste Adresse ist wohl das Sekretariat des Schweizerischen Yorkshire Terrier Clubs 056 401 59 83 das übrigens am Nachmittag am besten bedient wird, oder aber Sie schreibenuns.

Die Züchter des Schweizerischen Yorkshire Terrier Clubs bemühen sich ernsthaft, einen temperamentvollen und vor allem gesunden Yorkshire Terrier zu züchten. Über konkurrierende Vereinszüchter befinden wir schon lange nicht mehr … und überlassen es Ihnen selbst.

Lesen Sie dieses Schreiben zu Ende oder noch besser drucken Sie es aus. Der Zweck daran ist der, dass Sie einen guten Yorkshire Terrier bekommen. Nichts schlimmer als ein Hund, mit dem man danach Jahre unglücklich ist. Unsere gesamte Web Page ist darauf ausgelegt, den Yorkshire Terrier Freund im breiten Rahmen umfassend zu informieren. Kehren Sie jeweils nach Ansehen eines Links mit der Back Taste Ihres Browsers auf diese Seite zurück , so z. B. dieser Link: Zum Geleit, von Nobelpreisträger Konrad Lorenz.

Was kostet ein Yorkshire Terrier

Bei seriösen Züchtern die nicht Geld sparen bei Entwurmen, Impfungen und Sauberkeit der Hunde und Zucht sind die Preise in der Schweiz sehr variabel aber durchschnittlich zwischen Fr. 1600.00 bis Fr. 2000.00.

Natürlich gibt es in jeder Zucht gelegentlich Hunde, die kosmetische Fehler, also nicht ganz so dem Rassestandard entsprechen, welche man gerne auch günstiger an einem wirklich guten Ort plaziert.

Preise in der Höhe von Fr. 3000.00 und mehr sind nur gerechtfertigt, wenn es sich um einen zukünftigen Zuchthund bzw. Ausstellungshund handelt. Solche Tiere wiederum werden vorsichtshalber von Züchtern erst mit ca. 8 Monaten verkauft. Dies deshalb, da der Hund doch schon seine zweiten Zähne vorweisen kann und anatomische Defekte auch für den Laienzüchter wie auch Käufer nun sichtbar sind. Danebst sind Richterberichte von Ausstellungen vorhanden, die mehr über die Annäherung zum Rassestandard dieses Junghundes aussagen und somit solche Preise durchaus rechtfertigen.

Handelt es sich dabei um ein ausgewachsenes Tier, mit nachweislichen Siegertiteln und Champion Zertifikaten (sh. Anforderungen für Championate), wachsen die Preise oftmals ins Unübersehbare.


Auf was Sie beim Züchter und Hundekauf achten müssen

In einer guten Zucht finden Sie freundliche aufgestellte Yorkies vor.

Bei erfahrenen Züchtern finden Sie Spielzeuge vor, mit denen der Yorkshire Terrier als ehemaliger Rattenfänger seinen Beutetrieb auf natürliche Art ausleben kann. Spielen Sie mit den Welpen mit einem piepsenden Gummitierchen oder Ball. Bedenken Sie bitte, Beute flüchtet, sie greift nicht an, also bitte von den Welpen wegwerfen und nicht entgegen. Fassen Sie die Welpen nicht über die Köpfe und heben Sie diese nicht vom Boden hoch.

Dass Welpen mit 10 Wochen das erste mal geimpft und mehrmals entwurmt sind, muss als Selbstverständlichkeit gelten. Welpen unter 10 Wochen bieten seriöse Züchter nicht an, dies schon deshalb, da der Impfschutz der Parvovirose erst in diesem Alter das erste mal zuverlässig vorgenommen werden kann.

Zehn Wochen alte Welpen können Sie auf die Wage legen (jeder Yorkie Züchter hat eine) und die ausgewachsene Grösse abschätzen. Die zuverlässige Faustregel lautet: Das doppelte Gewicht plus / minus 250 Gramm. Ein Welpe mit 1300 Gramm im Alter von 10 Wochen wird mit grösster Wahrscheinlichkeit eher 2,8 kg als 2400 gr. Handelt es sich jedoch um einen Welpen der unter 1000 gr schwer ist, z.B. 700 Gramm, dürfte dieser ausgewachsen eher nur 1,4 kg oder weniger wiegen als 1,8 kg. In solchen Fällen zeigt sich das Merkmal der Zwergwüchsigkeit bereits im Welpenalter. Zwischen 8 – 13 Wochen legen viele Welpen ca. 100 gr. pro Woche zu. Siehe auch Rassestandard Yorkshire Terrier auf unserer Web Page.

Gute Yorkshire Terrier Welpen zeigen sich bereits als Welpe mit angehobener Rute, die als Parameter des psychischen Zustandes verstanden werden darf. Nur unsichere oder ängstliche Hunde tragen die Rute zwischen die Beine geklemmt.

Der Rücken des Welpen ist bereits in diesem Alter stabil und ganz gerade wie ein Lineal, hinten nicht höher (überbaut).

Der Welpe sollte die Ohren schon fast stellen, keinesfalls sollten beide Ohren weit auseinander stehen (zu breiter Ohrenansatz) und schlapp hängen (Preisreduktion). Die Haare an den Ohren sind von guten Züchtern bereits am oberen Drittel Standard gemäss rasiert.

Sie sollten die Haare des Welpen nicht einzeln zählen müssen. Entweder er hat genug bzw. viel oder zu wenig Haare. Hier nützt später jede Pflege nichts, dies ist Vererbung und entscheidend für das spätere Aussehen eines Yorkshire Terriers (Preisreduktion). Auch bei längeren Haaren werden es übrigens nicht mehr, wie fälschlicherweise oft angenommen wird. Die Haare sollten nicht zu fein (dünn) sein.

Fragen Sie den Züchter wieviel Mahlzeiten der Welpe am Tag erhält und was er füttert. Wird nur Milch und Brot gefüttert, sollten sie augenblicklich die Zuchtstätte verlassen. Ein Welpe hat 4 x am Tag gefüttert zu werden und dies mit einer speziellen Welpen Vollnahrung. Milch vertragen die wenigsten Yorkies und wenn, dann speziell nur „Buttermilch“.

Das Gesicht des Yorkshire Terriers sollte nicht zu lang sein und nicht Dackelartig wirken.

Lassen Sie sich die Ahnentafel / Ahnenpass mit der darin ersichtlichen Tätowiernummer des Welpen zeigen und vergleichen Sie diese mit der im Ohr des Welpen. Sie sollten nicht erst immer fragen müssen, sondern der Züchter/in zeigt Ihnen dies alles von alleine. Liegt die Ahnentafel noch beim Stammbuchführer des Vereins, wird Ihnen der Züchter den Wurfanmeldeschein mit diesen Angaben vorweisen. Auf jedem Wurfmeldeschein des Schweizerischen Yorkshire Terrier Clubs finden Sie auch die Bestätigung des Tierarztes, der den guten Gesundheitszustand der Welpen bescheinigen muss. Der Schweizerische Yorkshire Terrier Club hat diese Anforderung als erster Rassehunde Spezialclub in der Schweiz und als zusätzlich Sicherheit für den Käufer schon seit Bestehen. Ohne die Unterschrift und den Stempel des Veterinärs auf dem Wurfmeldeschein werden keine Ahnentafeln für Welpen erstellt!

Erfolgreiche Züchter stellen Ihnen gerne das Muttertier vor und dessen Referenzen, also Richterberichte von Ausstellungen, Siegerurkunden oder Zuchtzulassung.

Bevor Sie einen Kaufvertrag unterschreiben und Ihre neue Liebe nach Hause nehmen, zeigt Ihnen ein guter Züchter das Gebiss bzw. die korrekte Zahnstellung. Der Standard gerechte Welpe sollte keinen Vorbiss oder Nachbiss haben (Preisreduktion). Zudem werden die Hoden beim Rüden gezeigt und zwar so, dass Sie nicht erst fragen müssen, ob Sie diese winzigen Dinger selbst kontrollieren dürfen. Allfällige Mängel müssen im Kaufvertrag aufgeführt sein und haben Einfluss auf einen günstigeren Kaufpreis. Falls die Ahnentafel noch beim Zuchtbuch Amt ist, muss im Kaufvertrag vermerkt werden, dass Ihnen diese vom Züchter (Einschreiben) nachgesandt wird.

Lassen Sie sich Futter vom Züchter mitgeben für einige Tage oder kaufen Sie bei Ihm einen Sack. Falls Sie eine Futterumstellung vorhaben, nehmen Sie diese langsam im Zeitraum von ca. 7 Tagen vor. Sie verhüten damit Magen- und Darmstörungen (bis zu chronischen) und verhindern eine allfällige Wachstumsstörung bzw. bleibende Entwicklungsstörung.


Die Unterschiede zwischen Züchter

Man unterscheidet zwischen Laienzüchter, Hobbyzüchter, Hundezüchter, Hundezüchter à la Diskretion, Vermehrer und dem Hundehändler.

1. Der Laienzüchter, hat meistens nur ein oder zwei Zuchttiere und oft eine Zuchterfahrung von noch wenigen Würfen. Gibt sich gerne auch als Liebhaberzüchter aus und schimpft nicht selten über konkurrierende erfolgreichere Hobby- oder grössere Züchter.

2. Der Hobbyzüchter, verfügt über wenig Hunde, betreibt seine Zucht oftmals sehr aufwendig in einer internationalen Zuchtgemeinschaft. Nachweislich erfolgreiche Hobbyzüchter gelten auch als Liebhaberzüchter.

3. Der Hundezüchter verfügt über diverse Zuchttiere und meist eigene Deckrüden. Langjährige züchterische Erfahrung in den meisten Fällen. Betreibt seine Zucht unter der Kontrolle des zuständigen kantonalen Veterinäramtes. Gilt auch als Liebhaberzüchter, solange er nicht mehr als zwei max. drei verschiedene Rassen züchtet.

4. Der Züchter à la Diskretion verfügt nach aussen über wenig Zuchthunde, lässt sich kaum in die Karten blicken und steht ausser evt. vereinseigenen Kontrollen kaum unter Beaufsichtigung, hat aber immer viel Welpen … !?

5. Der Vermehrer deckt seine Hündin gleich um die Hausecke, wo es möglichst nichts kostet. An internationalen Zuchtgemeinschaften uninteressiert. Die kommerziellen Interessen verdrängen das oberste Zuchtgebot, „die Förderung des gesunden Rassehundes“. Immer mehr Welpen sind weit entfernt vom rassetypischen Standard oder gar mit anatomischen Defekten behaftet. Referenzen können meist nicht vorgezeigt werden.

6. Der Hundehändler (siehe Liste) verfügt über eine amtliche Lizenz und importiert legal Hunde. Glücklicherweise nur noch wenige in der Schweiz.

7. Hundefabriken mit gewaltiger Massentierhaltung wie sie aus dem Ausland bekannt sind, sind in der Schweiz nicht bekannt.

Wir haben auch ein offenes Ohr für Sie, wenn Sie solche antreffen, die das Wort Züchter nicht verdient haben. Benachrichtigen Sie uns, wir würden solche auch gerne kennen …!


Die unseriösen Tricks der Züchter

Garantiert mündlich, sogar schriftlich die von Ihnen gewünschte Grösse, im Wissen, dass Sie sich als Hundefreund später nach einem Jahr nicht mehr von Ihrem Hund trennen können, weil Sie sich an ihn gewöhnt haben.

Drückt Ihnen einen kleinen süssen Welpen in die Arme und sagt dazu: „Solche Babys muss man doch gern haben oder finden Sie nicht“. Eine freie Auswahl zum Vergleich unter den Welpen entfällt für Sie.

Weist sehr freundlich auf einen Termin hin, obwohl Sie sich telefonisch und unverbindlich angemeldet haben. Das Geschäft soll schnell über den Tisch gezogen werden, Anleitungen und Tips zur Pflege, Haltung u. Fütterung entfallen und „das Papier“ hat den Besitzer gewechselt.

Das Muttertier kann oder will nicht freiwillig gezeigt werden. Der Verdacht auf illegal eingeschmuggelte Hunde a la Diskretion aus den ehemaligen Ostblockstaaten oder aber auch Holland, Belgien und Frankreich kommt auf. Übrigens, seriöse Züchter zeigen mindestens das Muttertier. Die Hunde sind tätowiert und die Tätowiernr. ist in der Ahnentafel eingetragen. Nicht zu vergessen, Elterntiere hören meist auf ihren Namen.

Die Hunde werden Ihnen etwas günstiger dafür ohne Ahnenpass / Ahnentafel (Papiere) angeboten, unter welchem Vorwand auch immer. Hier stimmt ganz sicher etwas nicht, z.B. die zurückbehaltenen Papiere sollen für importierte Welpen wiederverwendet und als selbst gezüchtet verkauft werden.

Beruft sich auf die Papiere (Ahnentafel) und behauptet, diese seien die einzig international anerkannten Papiere auf der Welt. Oftmals soll damit ein weit überhöhter Verkaufspreis erzielt werden. Faktum: Zuerst müsste der Züchter die Vereinsfreiheit in einem demokratischen Rechtsstaat abschaffen, dazu die Grundverfassung des Staates ändern und die Handlungsfreiheit und das Selbstbestimmungsrecht dem Bürger entziehen. Dieses Argument ist sehr weit verbreitet, da sich gewisse kommerziell orientierte Gruppierungen der Suggestion bedienen, es gäbe ein staatliches Monopol für Hunde-Katzen- und andere Kleintier-Verbände. Nicht die Ahnentafel oder die gesellschaftliche Stellung des Züchters entscheidet den tatsächlichen Wert eines Rassehundes, sondern die Sie überzeugende züchterische Leistung bzw. der gezüchtete Rassehund selbst.

Wenn über die Konkurrenzzüchter hergezogen wird, um eventuelle Vergleiche Ihrerseits zu anderen Zuchten auszuschliessen bzw. zu verhindern. Hier sollten Sie aufbrechen und sich die andere Zucht unbedingt ansehen. Hundekauf ist Vertrauenssache, lassen Sie sich nicht täuschen!

Gemäss Artikel 16 der Rahmenzuchtordnung des Schweizerischen Yorkshire Terrier Club werden unseriöse Verkaufsmethoden geahndet.


Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne unverbindlich zur Verfügung.
Kontaktieren Sie uns, bevor Sie einen Yorkshire Terrier kaufen, wir helfen Ihnen gerne weiter.

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